Champagner- & Sektgläser

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Glas ist nicht einfach nur Glas

Champagner und Sektgläser zählen zur Familie der Schaumweingläser. Dies sind spezielle Trinkgläser, die zur Darreichung von Schaumweinen wie Sekt, Prosecco oder eben Champagner zum Einsatz kommen. Es gibt Sektgläser – ebenso wie beispielsweise Bier- oder Weingläser – in verschiedenen Ausformungen. Man unterscheidet folgende Unterkategorien:

  • Schaumweintulpe: Hohes, nach unten konisch zulaufendes Glas mit meist kurzem Stiel. Die Bezeichnung rührt von der Glasform her, die durch ihre relativ hohe und schmale, sich nach oben leicht öffnende Gestalt an eine Tulpe erinnert. Champagner- und Sektgläser in Tulpenform verfügen meist über ein Fassungsvermögen von etwa 15 Zentilitern. Nicht nur Champagner, Sekt oder andere Schaumweine werden im Champagnerglas dieses Designs gereicht, auch für mit Champagner zubereitete Aperitifs oder Cocktails finden sie Verwendung.
  • Schaumweinflöte: Sekt- und Champagnerglas mit hochgezogenem Kelch und leicht ausgestülptem Rand. Der lange Stiel dieser Gläser verhindert, dass sich der Inhalt durch Berührung mit der Hand erwärmt. Daher sollten sie im Allgemeinen – ebenso wie Weißweingläser – ausschließlich am Stiel angehoben werden. Vielfach werden andere Glasformen, zum Beispiel die Schaumweintulpe, ebenfalls als Flöte bezeichnet.
  • Schaumweinschale: Im Gegensatz zu der Schaumweinflöte oder -tulpe ist die Sekt- bzw. Champagnerschale nicht schmal hochgezogen, sondern bildet eine flache Schalenform mit schlankem Stiel. Bis in die 60er- und 70er-Jahre war diese Form sehr beliebt. Heute haben Schalenformen eher Seltenheitswert, da sie kaum noch verkauft werden – schöne Champagner-Schalen lassen sich aber auf dem Trödel oder in Antiquariaten finden.

Was zeichnet Sektgläser aus?

Durch die lang gezogene Form und schmale Öffnung von Sektgläsern und -tulpe kann sich die im Sekt und Chamapagner enthaltene Kohlensäure nicht so schnell verflüchtigen. Zudem lässt sich dank der schmalen Form dieser Sektgläser das Moussieren, das Aufperlen des Getränkes, besonders gut beobachten: Aufsteigende Kohlensäureperlen, die an einer winzigen aufgerauten Stelle im Glas (dem so genannten Moussierpunkt) entstehen, stellen eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale von Champagner, Sekt und spritzigem Wein dar. Hochwertige Sektgläser verfügen stets über einen speziellen Moussierpunkt – eine winzige aufgeraute oder als Punkt hervorstehende Stelle am Kelchboden – die das prickelnde Getränk mit geringerem Kohlensäurengehalt auch unter ungünstigen Bedingungen im Glas aufperlen lässt.

Mit diesen Trinkgefäßen lässt es sich stilvoll genießen

Das Sektglas kann auch als Sektkelch daher kommen. Vor allem in den 80er Jahren waren aufwändig gestaltete Sektkelche sehr modern und sind auch heute noch beliebt. Champagner, Sekt oder Prosecco – eines dieser Getränke wird meist bei einem Empfang von Gästen gereicht und ganz sicher an Silvester um Mitternacht serviert. Damit der edle Tropfen den Gästen stilvoll überreicht werden kann, bietet sich das Anrichten der Sektgläser auf einem zusätzlichen Tablett an. Sektgläser im edlen Design machen darauf eine gute Figur und Ihre Gäste werden sich fühlen, wie in einem noblen Restaurant oder Hotel.